Welche Arbeitskleidung ist in der Gastronomie vorgeschrieben?

In der Gastronomie gelten besondere Hygienevorschriften. Die EU-Hygieneverordnung (EG) Nr. 852/2004 schreibt vor, dass alle Mitarbeiter in Lebensmittelbetrieben geeignete und saubere Schutzkleidung tragen müssen. Doch was bedeutet das konkret für Restaurants, Hotels und Catering-Betriebe?

Anforderungen an Gastronomie-Kleidung

  • Hygienische Materialien: Mischgewebe aus Polyester und Viskose oder Baumwolle – pflegeleicht und kochfest
  • Waschtemperatur: Mindestens 60°C, besser 95°C für maximale Hygiene
  • Helle Farben im Küchenbereich: Ermöglichen schnelle Erkennung von Verunreinigungen
  • Passform: Eng anliegend, keine losen Enden die in Maschinen gelangen können
  • Geschlossenes Schuhwerk: Rutschfest, pflegeleicht, idealerweise mit Stahlkappe

Küchenkleidung für Köche und Küchenpersonal

Folgende Kleidungsstücke sind Standard in professionellen Küchen:

  • Kochmantel oder Kochjacke – Schutz vor Hitze und Spritzern
  • Kochhose Pepita kariert oder Weiß – der Klassiker für alle Profiköche
  • Schürze – zusätzlicher Schutz am Herd
  • Haarnetz oder Kochhaube – in vielen Betrieben Hygienepflicht
  • Rutschfeste Arbeitsschuhe – Unfallschutz Pflicht in Profiküchen

Servicekleidung für Restaurant und Hotel

Im Service-Bereich gilt: Sauber, professionell und praktisch. Folgendes hat sich bewährt:

  • Bundhose Weiß oder Schwarz – pflegeleicht und langlebig
  • Kellnerschürze oder Servicekittel – für schnellen Wechsel zwischen Schichten
  • Hemd oder Bluse – sauber, gebügelt und zur Marke passend

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